1.000 junge Menschen feierten mit – ein großartiges Fest!

100KJF

Die Katholische Jugendfürsorge im Bistum Regensburg, ein Schwergewicht unter den Fachverbänden der Caritas, feierte ihren 100sten Geburtstag. Dieser begann mit einem Pontifikalamt mit Bischof Gerhard Ludwig im Dom St. Peter. Das war ein Fest, das den Regensburger Bürgerinnen und Bürgern in Erinnerung bleibt. Ein wenig stolz darf die Jubilarin schon sein und die 100-Jahr-Feier stand ihr auch gut zu Gesicht. Hat sie doch in den vergangenen Jahrzehnten viel Gutes bewirkt und unzähligen Menschen geholfen. So war und ist der kirchlich-caritative Träger Anwalt für Kinder, junge Menschen, Familien und Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen.
 
Sie standen auch im Mittelpunkt des Festes auf dem Alten Kornmarkt. Ihr Mitwirken sorgte für ein fröhliches, farbenfrohes Miteinander und herzliche Begegnungen. Als Symbol für solidarisches und subsidiäres Handeln innerhalb der KJF darf der Einzug der 50 Fahnenträger/innen aus den KJF-Einrichtungen in die Kathedrale St. Peter betrachtet werden. Die Einrichtungslogos auf den Fahnen zeigen die Vielfalt der Hilfeangebote in der gesamten Diözese. Ihnen und besonders den vielen Helferinnen und Helfern aus den 70 KJF-Einrichtungen in der Diözese galt der Dank des 1. Vorsitzenden Prälat Dr. Josef Schweiger und des Direktors Michael Eibl. "Ohne die Mithilfe der Kolleginnen und Kollegen hätten wir diese Großveranstaltung nicht gestemmt", sind sie sich sicher.

Anerkennung und Glückwünsche für die Jubilarin

Bischof Gerhard Ludwig Müller wünscht der Katholischen Jugendfürsorge zu ihrem 100sten Geburtstag weiterhin ein gutes Wirken für die Kinder, jungen Menschen und Erwachsenen: "Damit noch mehr Licht und Liebe in das Leben der Menschen kommt. Denn wir sind fest überzeugt, dass die Würde des Menschen nicht davon abhängt, was er leistet, sondern davon, dass Gott zu jedem Einzelnen von uns "Ja" gesagt hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der KJF sind die Vermittler dieser Liebe Gottes, die uns aufbaut, unserem Leben Sinn gibt und uns glücklich macht."
 
Ebenso wie Staatssekretär Markus Sackmann weiß er die Leistungen der KJF zu schätzen. Beide zeigten bereits bei vielen Besuchen in KJF-Einrichtungen ihre Wertschätzung und ihren Respekt für die Arbeit, welche Fachkräfte dort leisten. "Heute wie vor hundert Jahren sind es mutige und entschlossene Menschen, die sich in der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg besonders den sozial schwachen und beeinträchtigten Menschen zuwenden. Ich habe größten Respekt vor der enormen Leistung der KJF, die in all den Jahrzehnten ein verlässlicher Partner hilfebedürftiger Menschen war und die Herausforderung annimmt, ein soziales Bayern weiter verantwortlich mitzugestalten", zeigte sich Markus Sackmann beeindruckt von 100 Jahren bayerischer Sozialgeschichte, welche die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) in Ostbayern wesentlich prägte und mitbestimmte.

Höhepunkt der Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr

Ihr Jubiläum feiert die KJF seit Jahresbeginn mit einer Reihe exzellenter Fachtagungen, einer Wanderausstellung zur Geschichte der KJF und Festen in den Einrichtungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Betreute und Bewohner und ihre Familien sowie Freunde und Förderer sind eingeladen. Wichtig ist KJF-Direktor Eibl, das fachliche Profil der KJF transparent einer breiten Öffentlichkeit darzustellen und den gesellschaftlichen Wert der professionellen Arbeit in den KJF-Einrichtungen zu vermitteln: "Damit wir noch mehr Menschen erreichen, die Hilfe und Unterstützung brauchen."
 
Höhepunkt des Jubiläums waren die Feierlichkeiten am 10. Mai 2012, beginnend mit einem Pontifikalamt im Dom St. Peter. Anschließend feierte die Festgesellschaft auf dem Alten Kornmarkt mit Stelzengängern, Straßenzauberern, Line-Dancern. Die rund 2.000 Festgäste erwartete zudem eine Tombola mit Preisverleihung und feines Essen aus den Küchen der KJF Werkstätten, Integrationsfirma labora und des Berufsbildungswerks in Abensberg. Ab 13:00 Uhr fand für geladene Gäste der Festakt im Kolpinghaus statt, während das Fest auf dem Alten Kornmarkt weiterging. Der 1. Vorsitzende Prälat Dr. Josef Schweiger begrüßte die Festgesellschaft, Staatssekretär Markus Sackmann würdigte in seiner Festrede die Leistungen der KJF und übermittelte Glückwünsche des Schirmherrn für die Jubiläumsveranstaltung Ministerpräsident Horst Seehofer. KJF-Direktor Michael Eibl lud ausgewählte Gäste zu einer Talkrunde auf die Bühne ein; sie sprachen darüber, was ihnen für die Betreuten und die Arbeit der KJF am Herzen liegt. Es waren: Landes-Caritasdirektor Bernhard Piendl, die Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler (Obpf.) und Manfred Hölzlein (Ndb.), Ltd. Regierungsdirektorin Bettina Schnetter aus dem Zentrum Bayern Familie und Soziales, Landrat Alfred Reisinger und Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg, sowie die Elternbeiratsvorsitzende Annette Fischer und die Mitarbeitervertreterin Annemarie Schliffenbacher.
 

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist …

KJF-Direktor Michael Eibl meint dazu: "Eine fürsorgliche Dienstleiterin, nah am Menschen und ein Dienst der Kirche, der die Arbeit am christlichen Menschenbild ausrichtet. Darüber hinaus eine Netzwerkerin, die den Dialog mit sozialen Fachgremien, Institutionen, Vertretern/innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und anderen Glaubensgemeinschaften, Behörden auf lokaler, regionaler, landes- und bundesweiter Ebene sucht. Und nicht zuletzt eine Visionärin, wenn es darum geht die Angebote für Menschen mit Behinderungen und Menschen in schwierigen Lebenslagen zeitgemäß und bedürfnisorientiert weiterzuentwickeln."

Herausforderungen der Zeit anpassen

Bis heute begleitet die KJF als kirchlich-caritativer Fachverband junge Menschen auf ihrem Lebensweg. Ihre Hilfeleistungen wurden stets den Herausforderungen der Zeit angepasst, damit sie auch wirklich Menschen in allen Lebenslagen erreichen, stellt KJF-Direktor Michael Eibl dar. Mit einer eigens für das Jubiläumsjahr konzipierten Wanderausstellung lädt die KJF Bürgerinnen und Bürger diözesanweit ein, sich darüber zu informieren, wie zunächst Hilfeangebote für Familien in sozial schwierigen Verhältnissen, nach und nach Hilfen für Menschen mit Behinderungen, für Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und für Menschen, die nach Deutschland eingewandert sind, entwickelt wurden. Die Geschichte der KJF macht die enge Verzahnung mit gesetzlichen Entwicklungen und politischen, gesellschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich. "Sie gibt uns Hoffnung und Zuversicht, indem sie Menschen in den Fokus rückt, die sich für das Wohl des Nächsten einsetzen. Dieses Engagement lohnt sich, auch das belegt die Auseinandersetzung mit der Geschichte der KJF beeindruckend."

Text: Christine Allgeyer

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