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Fachtagung Familienkompetenz

Wie so oft birgt die zunehmende Komplexität und Heterogenität viele Chancen, sie ist aber auch mit Risiken verbunden. Es kommt zu spezifischen Herausforderungen für einzelne Familienmitglieder, aber auch für die jugendhilfepolitischen Gestaltungsleistungen.

Im Allgemeinen fühlen sich die meisten Kinder in ihren Familien wohl, unabhängig von der Familienform in der sie leben. Als belastend werden Brüche und Übergänge zwischen verschiedenen Familienformen erlebt. Diese Wechsel bedeuten oft:

  • Veränderung der Beziehungen
  • Veränderung der wirtschaftlichen Lage
  • Wohnort- und Schulwechsel
  • Veränderung der Erwerbssituation

(vgl. "Familie ist nicht gleich Familie: Für eine bedarfsgerechte Politik, die verschiedene Familienformen berücksichtigt" - Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), Berlin, November 2012)

Im Symposium wurde auf diese Inhalte eingegangen, wobei der Schwerpunkt auf den Kompetenzen der Paare, der Familien und der Jugendhilfeeinrichtungen lag. 
Für die Vertiefung dieser Themen konnten namhafte und äußerst kompetente Referenten gewonnen werden.

Es referierten Herr Prof. Schneewind, Frau Prof. Wunderer und Frau Rittel, Herr Prof. Montada, Herr Prof. Borg-Laufs, Frau Helming und Herr Prof. Bertram. 

Die Tagung wird im Pädagogischen Rundbrief dokumentiert.

An der Podiumsdiskussion am 18.06.2013 nahmen unter der Moderation von Herrn Herberth Fröhlich, dem stellvertretenden Vorsitzenden des LVkE, neben Herrn Prof. Schneewind, Frau Prof. Wunderer und Frau Helming, die Abgeordneten Frau Julika Sandt (FDP), Frau Diana Stachowitz (SPD) und Herr Joachim Unterländer (CSU) teil. Themen der - trotz einer unglaublichen Hitze - engagierten Diskussion waren u.a.

  • "Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der Erziehungshilfe",
  • "das Kinder- und Jugendprogramm der Bayerischen Staatsregierung",
  • "die Qualifikation der Mitarbeiter/-innen" und
  • "die Bedeutung und der Vorrang der freien Träger in der Kinder- und Jugendhilfe".

Allen Teilnehmern an der Diskussion dankte Herr Fröhlich zum Abschluss für ihr großes Engagement. 

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Flyer Fachtagung