Positionspapier

Gemeinsam für die Behebung des Fachkräftemangels! Gemeinsam für eine gerechte Bezahlung in sozialen Einrichtungen!

Am 10.10.2019 fand in Würzburg die Vorstandssitzung des LVkE e.V. statt.
Ein Thema, das dem Vorstandsgremium des Landesverbandes aktuell sehr stark "unter den Nägeln brennt",  ist der zur Zeit vorliegende akute Fachkräftemangel im Sozialen Bereich.

Hier gibt es mittlerweile verschiedene Initiativen und regionale Lösungsvorschläge, um der Problematik entgegenzutreten, die sich u.a. auf sogenannte "Arbeitsmarktzulagen" beziehen.
Zwar sind diese vom Grundsatz her als interessant zu bewerten, dennoch sollten sie bei der Umsetzung auf alle Berufsgruppen im Sozialen Bereich ausgedehnt werden!

Michael Eibl, Vorsitzender des LVkE, engagiert sich mit aller Kraft für eine gerechte Bezahlung in Sozialen Einrichtungen und fordert daher "eine flächendeckende Gewährung von Arbeitsmarktzulagen".

Er hat in seiner Funktion als Direktor der KJF Regensburg mit den Freien Wohlfahrtsverbänden des Bistums eine gemeinsame Position veröffentlicht, die sich auf eine entsprechende Initiative der Stadt Regensburg bezieht: Diese will künftig  ausschließlich Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen und Leiter*innen in Kindertagesstätten und Heimen eine entsprechende Zulage gewähren - laut der Freien Wohlfahrt "ein Eingriff in das Tarifgefüge mit dramatischen Auswirkungen", der ohne vorherige Beratung mit den Verbänden und Trägern vorgenommen wurde.

Das vollständige Positionspapier, welches Aspekte und Lösungsvorschläge enthält, die auch von überregionaler Bedeutung sind, finden Sie unten angefügt.
Der LVkE wird diese Entwicklung kritisch beobachten und sich auch weiterhin für partnerschaftliche und zufriedenstellende Lösungen für alle Sozialen Berufsgruppen einsetzen.

 


 

 

Download

Position der Freien Wohlfahrt Regensburg zur Arbeitsmarktzulage