Aktuelles

Vorstandssitzung

Wir werden Verantwortung übernehmen!

Und um genau diese Herausforderungen zu meistern, sind für den Landesverband zwei Attribute
unverzichtbarer denn je: Entschlossenheit und Zuversicht!

Dementsprechend eröffnete Michael Eibl, Vorstandsvorsitzender des LVkE, die heutige Sitzung mit 
einem Impuls zum Thema "Hoffnung", den Sie hier auf unserer Verbandshomepage nachlesen 
können.
Neben den eingangs erwähnten, gewichtigen Themen nahm ein Bereich besonders viel Raum ein: 
Denn der Missbrauchsskandal, der die Katholische Kirche aktuell in seinen Grundfesten zu 
erschüttern droht, lässt natürlich auch den LVkE nicht unberührt.
Und so sieht sich der Landesverband, der sich schon seit langer Zeit für eine transparente 
Aufarbeitung des Geschehenen, eine angemessene Entschädigung der Opfer sowie eine würdevolle 
Erinnerungskultur einsetzt, hier in einer besonderen Verantwortung. 
Schließlich agiert er in einer Scharnierfunktion zwischen Kirche, Politik, Fachwelt und natürlich den 
Kindern und Jugendlichen, die von seinen Einrichtungen betreut werden - eine gewaltige 
Verpflichtung, die nach plausiblen Antworten und praktikablen Lösungen verlangt!
Im Rahmen der Vorstandssitzung konnten schließlich drei bedeutende Bausteine ausgemacht 
werden:

So wird eine konsequente Weiterentwicklung und der großflächige Ausbau von partizipativen 
Strukturen in Einrichtungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe als unabdingbar erachtet. Denn 
die Teilhabe und Stärkung der uns anvertrauten jungen Menschen bedeutet gleichzeitig auch Schutz
vor Fehlentwicklungen. Hierzu veranstaltete der LVkE bereits am 26.1. diesen Jahres einen 
spannenden Fachtag mit dem Titel "Wir sprechen mit… Jugendlichen und Politiker:innen zum Thema 
Partizipation".
Ergänzend hierzu müssen auch die Schutzkonzepte in den Einrichtungen angepasst, ausgebaut und 
bei Bedarf neu geschaffen werden. Denn um Kinder und Jugendliche künftig wirksam vor Leid und 
Unbill bewahren zu können, müssen entsprechende Hilfestellungen leicht zugänglich, hocheffektiv
und auf der Höhe der Zeit sein. 

Drittens soll die Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen mit höchstem 
Engagement und Tempo forciert werden. Denn viele Bestandteile des neuen Gesetzeswerks schlagen 
in dieselbe Kerbe: So werden das Vorhandensein eines Schutzkonzeptes, sowie die Schaffung von 
Partizipationsmöglichkeiten bzw. eines Beschwerdemanagements zukünftig als verpflichtende 
Bestandteile eines Heimbetriebs gelten - eine massive Aufwertung!
Große Herausforderungen, denen sich der LVkE gerne stellt: "Wir sehen die Bedarfe, wir haben die 
Expertise und wir werden Verantwortung übernehmen. Denn um Kinder und Jugendliche künftig 
weiter wirksam vor Leid und Unbill bewahren zu können, müssen entsprechende Hilfestellungen 
leicht zugänglich und hocheffektiv gestaltet werden", so Michael Eibl.

 

Download

Impuls Hr. Eibl